zahme Vögel träumen von Freiheit, wilde Vögel fliegen.....

......und zwar einmal rundherum um den Erdball. Auf diesem Blog werden wir euch mehr oder weniger aktuell über unseren Trip auf dem Laufenden halten und auch das eine oder andere Bild zur Schau stellen.

so long
Sonja & Ollie

Dienstag, 29. Juli 2008

Expeditionen durch Tierwelten und kleinere Pannen in der Wildnis

Das kurzzeitige Gefuehl von vollkommener Reinheit liegt nun schon fast eine Woche zurueck. Die Zeit verfliegt hier wirklich wie im Fluge. In der Zwischenzeit ist unendlich viel passiert. Leider auch kleinere Pannen...
Waehrend der Fahrt nach Tofino sind wir unbeabsichtigt tatsaechlich mitten in der Pampa gelandet. Nachdem die eigentliche Strasse aprupt geendet hat begann eine ca. 90 km lange Schotterpiste auf der uns bis auf wenige Autos nur riesige Trucks entgegenkamen, die dort in der Forstwirtschaft taetig sind. Am Sprichwoertlichen Ende der Stasse, der end of the road, erwartete uns ein verschlafenes 300-Seelendorf.
Bamfield.
Die einzige Zapfsaeule, fuetterte unseren Dodge mit Nahrung. Die Zapfanlage stammt wohl noch aus der Steinzeit. So sah sie zumindest aus.
Nachdem wir ein Plaetzle mitten im Wald gefunden hatten,baute Sonja ein schnuckeliges kleines Tipizelt. Das Holz lag ueberall herum, frueher war das hier wahrscheinlich mal ein Saegewerk. Kurz darauf mussten wir leider bemerken das einer unserer Reifen die lange Strecke nicht so gut verkraftet hat.
Ein Platten war die Folge...
Ollie hatte das grosse Vergnuegen, das kleine Reserverad, anzubringen. Unsere Notlage wurde vom Besitzer des Platzes bemerkt. Kurzerhand lud er uns zu einem Bierchen in lustiger Runde ein. Hier durften wir dann den sehr spannenden Fischergeschichten lauschen, die immer abenteuerlicher wurden, je mehr getrunken wurde. Desweiteren erfuhren wir das die hier lebenden Pumas bis zu 2,30m werden, oder groesser ;)
Morgends ging es dann ueber die einzige Strasse wieder zurueck, unser Auto spinnt immer mehr.
Das staendige geruettele war zu viel fuer einen unserer Tuerkontakte, in der Folge ging die Zentralverriegelung auf, zu, auf und zu... und ein andauerndes Warnsignal war von nun an unser stetiger Begleiter. Total genervt kamen wir nach ungefaehr 3 Stunden wieder in Port Alberni an.
Unser erster Halt war ein Reifenhaendler. Mit vier neuen Reifen und einem Loch im Geldbeutel gings dann weiter nach Tofino.
Die landschaftliche Vielfalt verschlug uns mal wieder fast den Atem. Vorbei an Fluessen, Seen und Bergen um am Ende am Meer anzukommen.
In Tofino erwartete uns das bis jetzt gigantischste Erlebnis unserer bisherigen Tour.
Nachdem wir die ersten Tage relativ gemuetlich verbracht haben, zog es uns dann aufs Meer.
Randy, unser Guide auf dem kleinen Schlauchschnellboot, fuehrte uns in die Tierwelt des Pazifiks ein. Wir konnten einen Grauwal aus naechster Naehe beobachten, wie er auf der Nahrungssuche durch die Bucht schwamm. Unglaublich... Ueber Funk bekam Randy immer neue Stellen mitgeteilt wo sich noch andere Wale befinden, z. B. mehrere Buckelwale auf offener See. Leider konnten wir dieses mal, wegen des starken Wellengangs nicht ganz so nah an die Tiere heran.
Die Seeloewen waren zwar nicht ganz so imposant, aber witzig sind sie schon. Also diese Seefahrt war ein Erlebnis, das man kaum beschreiben kann.
Wusstet ihr das es in Canada Regenwaelder gibt? Wir jetzt schon... Sind naemlich dort
gewesen. Waer es waermer gewesen, haette man echt gemeint man waer am Amazonas. So stellen wirs uns jedenfalls vor.
Riesige Baeume, Baeume die aus Baeumen wachsen, Farne und alles wuchert unberruehrt seit Jahrtausenden.
Jetzt zieht es uns aber doch mal wieder aufs Festland, deshalb wollen wir in den naechsten Tagen die Insel verlassen.
Den kaputten Tuerkontakt haben wir dank Panzertapes auch zum schweigen gebracht.
Bis bald. Dann auch wieder mit Bildern und Videos.

Dienstag, 22. Juli 2008

wuehlen im Dreck...

Nachdem wir die ersten paar Tage in Victoria mit Stadtbummeln, Irrfahrten durch und um die City und mit viel Faulenzerei verbracht haben, wurden wir auch mal wieder aktiv. Victoria ist eine sehr schoene Stadt mit britischem Flair direkt an der Kueste gelegen.
Nach kurzem suchen haben wir natuerlich schnell wieder einen Job an Land gezogen. Naemlich einen "Traumjob a la Gastarbeiter". So wurden wir kurzerhand zu Farmern. Eher gesagt zu deren Sklaven. So hatten wir in den letzten vier Tagen die einmalige Gelegenheit die Geheimnisse der Zwiebelernte zu erforschen. Anfangs war das ja auch alles echt lustig, aber nach den ersten zwei Tagen ging das 8-stuendige buddeln und wuehlen bei grosser Hitze durch den Dreck wirklich an die Substanz. Der Ruecken schmerzt, die Arme auch und der Ackerstaub in unseren Nasen kitzelt wohl noch die naechsten Wochen. Alles in allem wars aber eine Erfahrung wert.
Um uns ein wenig von den harten Strapatzen einer geregelten Arbeit zu erholen, haben wir uns jetzt das erste Mal seit wir DODGE-Besitzer sind, wieder im Hostel einquartiert. Hier werden wir die Chance nutzen uns und unsere Waesche gruendlich vom Schmutz zu befreien. Ohhh, des wird scheee.
Morgen machen wir uns dann auf in Richtung Tofino, im Westen der Insel. Dort werden wir hoffentlich, typisch canadisch, die Wellen fuer uns gewinnen. Auf einem Surfbrett....

Dienstag, 15. Juli 2008

Bye,bye Whistler - hello Victoria

Nachdem wir in Whistler Berge bestiegen, die Waelder zu Fuss durchforstet und die Lakes mit dem Fahrrad umrundet haben, sind wir nun uebers Meer Richtung Vancouver Island aufgebrochen. Wir sind jetzt in der Hauptstadt von B.C., Victoria, die wir in den naechsten Tagen erkunden wollen, und mit etwas Glueck, finden wir hoffentlich schnell wieder einen Job.
Dem DODGE gehts uebrigens ausgezeichnet.

PS: ab heute gibts die ersten Bilder von Vancouver und Whistler.

Samstag, 12. Juli 2008

erster Job und unser DODGE.....

Nach drei Tagen Vancouver hat es uns in die Natur gezogen....also haben wir schnell unsere Rucksaecke geschultert und sind mit dem Greyhound ab in den Norden Richtung Whistler gefahren.
Bereits auf der Fahrt dorthin, auf dem Sea-to-Sky-Highway, konnte man die beeindruckende Landschaft von Canada bewundern.
Vorbei an Seen, Waeldern und schneebedeckten Bergen kamen wir schliesslich in Whistler an.
Leider gabs fuer uns kein Plaetzchen im Hostel mehr. Glueck fuer uns, da wir dadurch zu unserem ersten Job kamen.
Noch im Hostel fragt uns ein junger Mann, der sich spaeter als Rick vorstellte, ob wir eine Unterkunft und Geld brauchen. und wie koennte es anders sein, Geld brauchen wir immer. Fuer das Geld sollten wir natuerlich auch ein wenig arbeiten. Aber das was uns da erwartet hat, haetten wir uns in unseren schoensten Traeumen nicht ausdenken koennen.
Unsere Arbeit bestand darin eine Holzveranda zu streichen und aus diversen kleinen Renovierungsarbeiten.
Neben der Unterkunft, die waehrend der Olympiade uebrigens fuer 20,000 canadische Dollar vermietet wird, konnten wir den beheizten Whirlpool unter freiem Himmel nutzen und Rick zauberte fuer uns ein typisch canadisches BBQ.... Hmmmmm, war das lecker.
Wem das noch nicht genug ist, sollte nicht vergessen das es fuer diesen Luxusabend auch noch 80 Dollar fuer jeden gab.
Im Internet entdeckten wir am selben Abend ein Auto. Es sollte unser neues Auto werden....
Dank Rick, der gleich einen Besichtigungstermin fuer den naechsten Tag organisierte, lief auch das wie am Schnuerchen.
Nach der Besichtigung und einer kurzen Probefahrt waen wir uns nach kurzem Feilschen einig, das der Dodge grand caravan den Besitzer wechselt.
Schnell noch die Strasse hoch zur Versicherung, und schon hatten wir unsere neuen Kennzeichen in der Hand.
Jetzt sind wir auch auf dem Papier die Eigentuemer dieses schoenen Vans.
Also wie ihr hoert, gehts uns hervorragend.
Bilder gibts erst in den naechsten Tagen zu sehen, da wir hier leider keine Bilder hochladen koennen.

Wir sind auf eure Kommentare gespannt.

Dienstag, 8. Juli 2008

Welcome to Canada

Hallo Ihr Lieben, endlich sind wir in Canada gelandet. Nachdem wir unser Jetlag ueberwunden haben, schauen wir was Vancouver so alles zu bieten hat. Unser Hostel ist ein wahrer Gluecksgriff. Zentral in Vancouver downtown, sauber und gemuetlich. Hat alles was man braucht.... Sobald wir unsere ersten Erkundungstouren hinter uns haben, gibts Bilder.