zahme Vögel träumen von Freiheit, wilde Vögel fliegen.....

......und zwar einmal rundherum um den Erdball. Auf diesem Blog werden wir euch mehr oder weniger aktuell über unseren Trip auf dem Laufenden halten und auch das eine oder andere Bild zur Schau stellen.

so long
Sonja & Ollie

Mittwoch, 10. Juni 2009

In der Realität angekommen

Wie die meisten ja schon wissen, sind wir wieder daheim. Hals über Kopf haben wir uns in den Flieger nach Stuttgart gesetzt und da sind wir nun. Die Realität hat uns wieder...

Schön wars!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Sonntag, 10. Mai 2009

Trekkingtour durch den Dschungel

Heute war Trekking und Fun angesagt. Der Tag hat mit einem Ausflug auf dem Ruecken eines Elephanten begonnen. Eine Stunde marschierten die Elephanten mit uns ueber Trampelpfade durch die Natur.

Es war der absolute Hammer :)

Danach gings auf einem Bambusfloos flussabwaerts .Die Stromschnellen forderten das ein oder andere Opfer. Nass aber gluecklich erreichten wir das Ziel.

Vom Lunch gestaerkt gings zu Fuss weiter. wir wanderten zu einem Wasserfall im Dschungel.

Vergnuegt sprangen wir in den Naturpool.

Danach kaempften wir uns durch Dschungelpfade und Reisfelder und nach einer weiteren Stunde neigte sich der Tag auch leider schon dem Ende entgegen und wir fuhren
mit dem Mini-Van zurueck nach Chiang Mai

Chiang Mai

In Chiang Mai bekommen wir gerade das " wahre Thailand " zu sehen. Ueberall Strassenmaerkte, der Duft nach Esse haengt in der Luft und an jeder Ecke steht ein Tempel. Die alte Stadtmauer, die teilweise noch sehr gut erhalten ist, erinnert an vergangene Zeiten.

Willkommen im Land des Laechelns

Nach drei Tagen Kao San, einer Tuk Tuk Fahrt zu verschiedenen Tempeln usw., wurde uns die Stadt zuviel. Im Reisebuero buchten wir Bus und Faehre nach Ko Samui.
Leider haetten wir mit dem was uns erwartete nicht gerechnet.
In Surat Thani erfuhren wir das unsere Tickets fuer Kao Sok ausgestellt sind.
Wir wussten beide nicht einmal wo das sein soll. Dank Bestechungsgeldern haben sie uns dann doch noch mit nach Ko Samui genommen. War alles ein bisschen teuerer als geplant.
Aber letztendlich waren wir da wo wir hinwollten...
Thaiboxkaempfe,leckeres Essen, traumhaft schoene Insel. Wir genossen unsere Zeit.

Als wir auf die naechste Insel wollten stellten wir fest das wir beklaut worden sind.
Kreditkarten etc., alles weg :(
Somit war der Traum von Ko Phangan und Ko Tao erst mal ausgetraeumt.
Mit dem Roller erkundeten wir am letzten Tag noch die Insel.
Big Buddha, schoene Maerkte, idyllische Doerfchen... Wir bekamen echt noch mal was zu sehen.
Die Rollerfahrt war nicht ganz ungefaehrlich. Vom Auto abgedraengt landeten wir zum Abschluss noch im Graben...
Kleine Beinverletzungen werden uns noch eine Weile an unsere Rollertour erinnern...

Dann gings zurueck nach Bangkok.

Tioman Island

Zurueck auf dem Festland vermissten wir, fast augenblicklich das Inselleben.
Wir haderten nicht lange und machten uns auf den Weg nach Mersing. Von Dort setzten wir schnell auf die Tioman Island ueber.
Am ABC empfing uns ein netter Barkeeper der dort sein Duty Free Bier verkaufte und uns so gleich zur Happy Hour einliud. Dankbar nahmen wir an und konnten bei einem mix aus Reaggee und Ninties Pop den Sonnenuntergang geniessen.
Durch Ihn kamen wir auch an einen billigen Bungalow. Die weiteren Tage verbrachten wir faul am Strand und um Wasser, ab 17 Uhr dann Happy Hour Bier und Cocktails trinken....

Aber auch die schoenste Zeit geht mal zu Ende und der "Alltagsstress" mit Grenzuebergaengen zwischen Malaysia und Singapore holt einen wieder ein.
In Singapore genossen wir nochmals das Nightlife bevor es mit dem Flugzeug weiter nach Bangkok Thailand ging.

Perhentian Kecil

Die Muenze hat sich schliesslich fuer die Perhentian Islands entschieden.
Also wieder in den Bus und zurueck in den Norden Malaysias, nach Kota Baru uebrigens eine haessliche Stadt.
Von dort gings nach uala Besutt und es lief ploetzlich wie am Schnuerchen mit den Tickets fuer die Bootsfahrt wurden wir auf ein Speedboat verfrachtet klein aber oho..
Mit voller Fahrt schossen wir der Insel entgegen.
Am Coral Beach gingen wir von Bord. was uns dort erwartete raubte ns den Atem.
Das Wasser klitzerte tuerkis und man hatte uneingeschraenkte sicht bis auf den Grund. zwischen den Korallen schwimmen die Fische in Schwaermen..Schnell einen schoenen Bungalow am Strand gefunden wollten wir schon nach kurzer Zeit nicht mehr weg.
Ein kleiner Dschungelpfad verbindet die beiden Inselseiten miteinader. Auf der anderen Seite lang der Longbeach. Hohe Wellen, Sandstrand und wieder das Hammer Wasser.
Da es auf der Insel aber keine Bankautomaten gab, ging auch dieses Lotterleben leider viel zu schnell zuende.....

Montag, 4. Mai 2009

Indonesien wir kommen, oder?

Die Reise nach Indonesien gestalltete sich schwieriger als erwartet.
Unseren erster Versuch missglueckte uns in Port Klang. Komplett ueberzogene Faehrpreise schreckten uns ab. Also fuhren wir mit dem Zug erstmal wieder nach Kuala Lumpur. Am naechsten Tag strateten wir den zweiten VErsuch. Dieses mal ging es nach Melaka, im sueden des Landes. Leider haben dort alle Geldautomaten gesponnen und wirkamen nicht ans noetige Kleingeld. "ohne Moos nix los" Das hiess fuer uns im Klartext; keine Tickets, kein Indonesien!

Die Muenze erleichterte unsere weitere Entscheidung. Indonesien oder Perhentian Islands?

ab auf die Insel!!

Nach der kaelte in den Cameron Highlands letzten sowohl die maedels als auch wir nach Sonnenschein.
Also ab auf die Insel, Pulau Penang.
Von Georgetown gings mit dem Taxi nach Batu Ferringhi, einem kleinem Staedchen dirket am Meer.
Abendliche Bummel ueber den night market gehoerten ebenso dazu wie das faulenzen am Strand.Eines der Highlights war definitiv der Monkey Beach, ein abgelegener Strand voller wilder diebischer Affen.
Frisches Seafood und lecker Cocktails versuessten uns so manchen Abend am Strand.
Ollie kam in den zweifelhaften genuss einer Hand/Arm-Massage um die schmerzen seines Quallenangriffs zu lindern.
NAch der Attacke zog es Melly und Ollie eher in die Luefte zum Parasailing mit ungeplanter Wasserlandung. Die Zeit auf Penang verging wie im Fluge. Mit dem Bus gings zurueck nach Kuala Lumpur. Petronas Tower,
Batu Caves, Lake Gardens usw. nichts hat gefehlt. Die letzten gemeinsamen Tage waren viel zu schnell vorbei.
Waehrend Rose und Melly nach einem kurzem aber schweren Abschied in den Flieger nach Deutschland setzten, machten wir uns auf den langen Weg nach Indonesien.

auf dem gruenem Teppich

Die Tage in den Cameron Highlands verbrachten wir unter anderem mit einer Highland-Tour.
Morgens nach dem Fruehstueck wurden wir in der Fathers Lodge abgeholt. Die strawberry Farm, unser erstes Ziel, war zwar nicht ganz so spektakulaer, dafuer gabs aber leckere Erdbeershakes. Lecker!!
Danach tauchten wir ein in ein wahres Blumenmeer. Den Rosegarden. Roses Herz schlug schneller... Auf der Butterflyfarm gings zu wie in einem Streichelzoo fuer Insekten und anderem Getier. Geckos, Scorpione und noch so mach anderes Viehzeug wurden uns in die Haende gedrueckt und machten die Schmetterlinge zur Nebensache.
Dann fuhren wir durch die zahlreichen Teeplantagen (ein Arbeiter verdient pro 200 kg gepflueckte Teeblaetter nur 40 RM, so ca. 8 EURO. nicht gerade viel fuer die ganze Arbeit).
In einer Fabrik konnte man betrachten wie die Blaetter zum Tee verarbeitet werden. Eigentlich recht simpel.
Bei einer Tasse Tee konnten wir dann die Schoenheit der Cameron Highlands in uns aufsaugen. Die Plantagen erinnern von oben tatsaechlich an einen grossen gruenen Teppich, daher nennt man sie ja auch "green carpet".

Dienstag, 24. März 2009

Besuch aus der Ferne

Von Singapore gings mit dem Nachtzug schon am naechsten Tag nach Kuala Lumpur.
ein zappeliger Ollie konnte es fast nicht glauben, bald seine Mama und seine Schwester zu sehen.
Eine Nacht verbrachten wir im aufgedrehten, lauten Chinatown. Ueberall droehnte uns Europaeische und Orientalische Musik entgegen, auf den Strassen wimmelte es vor Menschen und der Geruch von Essen hing staendig in der Luft. Wir stuerzten uns sehr schnell ins Getuemmel des Basars und feilschten um die Ware.
Asien ist soooo geiiiil.
Melly und Rose kamen gegen erst Mittag an und wir warteten ungeduldig am Flughafen. Dann war es endlich so weit.
Grosse Wiedersehensfreude!!!!!!!!!!!!

Eine Nacht verbrachten wir in einem richtigen Hotel, mit Fitnessraum, Pool usw. Nach einem leckeren Fruehstuecksbuffet schlossen wir unser Hab und Gut am Bahnhof ein und erkundeten die Stadt. Der legendaere Basar des Chinatown durfte natuerlich nicht fehlen und Ollie war glaub echt am Ende.
Drei Frauen im Shoppingwahn :), aber ist ja auch alles soooooo billig. Und alles echte Markensachen, Sonnenbrillen, Taschen, T-Shirts etc.
Natuerlich echte Originale, versteht sich ja von selbst!!!!!! Das haben uns zumindest alle Haendler mehrfach bestaetigt :)
Mit Zug und Taxi erreichten wir abends dann fix und fertig die Cameron Highlands.
Diese werden wir in den naechsten Tagen erkunden.

Geburtstag in Sydney

Unsere letzte Woche in Australien verbrachten wir bei Arabella in Sydney.
Wir hatten uns alle viel zu erzaehlen so das die Zeit wie im Fluge vorrueber ging. Gemeinsam waren wir am Opernhaus, schlenderten am Darling Harbour umher oder lagen einfach nur faul im Hydepark.
Am Bondi- und am Corollabeach liessen wir uns nochmals so richtig brutzeln und genossen das Nichtstun.
Am vorletzten Abend feierten wir Ollies Geburtstag gebuehrend im Hydepark von wo aus es dann weiter in einen Club ging.
Dann hiess es Abschied nehmen. Mit Sack und Pack gings am naechsten Tag ab nach Singapore...

Mittwoch, 11. März 2009

Schaffe, schaffe, Haeusle renoviere....

Ja, wo sollen wir anfangen... das Glueck ist einfach Teil unserer Reise....
In einem kleinen Vorort ca. 20km entfernt von Gatton sind wir morgends auf dem Stellplatz fuer Truckanhaenger aufgewacht.
Von dort aus wollten wir zu Fuss ins Doerfle laufen wurden aber unterwegs von 2 netten Aussies aufgepickt und ins Dorf gefahren. Bis nach Gatton waren es wie gesagt noch ca. 20km. Also hiess es weiter trampen oder laufen...
Nach kurzer Zeit hielt Tongs, ein aelterer Australier neben uns an. Er wollte auch nach Gatton, hatte gerade sein Auto von der Werkstatt abgeholt.
Nach ca 2km war die Fahrt vorrueber. Das Auto war wieder kaputt. Gemeinsam haben wir uns die Wartezeit in einem Pub versuesst, wurden mit jeder Menge Bier versorgt und es war echt witzig.
Tongs Freundin kam nach einer Weile und holte uns ab. Die Menschen hier sind wirklich der Hammer.
In Gatton bekamen wir in einem Internetcafe die Nummer eines Contractors der vielleicht Arbeit fuer uns hat. Mal sehen...
Da es keinen richtigen Campingplatz hatte, standen wir wie so oft mal wieder auf der Strasse.
Aber kein Grund zu verzagen... Auch dieses Mal liess das Glueck uns nicht im Stich.
Aufgegabelt von Michele, der Schwiegermama in Spee des Internetladenbesitzers, hatten wir die naechste Bleibe in Aussicht.
Sie lud uns ein bei ihr zu wohnen. Da das Haus zu klein war fuer 3 Personen, Hund und Katze, bauten wir unser Zelt bei ihr im Garten auf. Gemeinsam erledigten wir einige kleine Gartenarbeiten fuer die wir sogar bezahlt wurden.
Michele, der wir erzaehlten, das wir nach Arbeit suchen, unterstuetzte uns wo sie konnte. Fuhr uns zu verschiedenen Grossfarmen, Contractors etc., leider waren auch hier momentan keine Jobs fuewr uns in greifbarer Naehe.
Am naechsten Abend nahm sie uns mit in den Ma Ma Creek Shop... dort lernten wir Kim, die Besitzerin kennen. Sie fragte uns ob wir Lust haetten ihren Laden und die Fenster zu putzen. Putzen macht zwar keinen Spass aber was solls. Feuer und Flamme sagten wir zu.
Aus Putzarbeiten wurden Renovierungsarbeiten, Bedienen im Shop, Kuchen backen usw.
Die Boeden ( haessliche Teppichboeden) haben wir raus gerissen, zum Vorschein kamen Holzdielen die nachdem sie abgeschliffen, geoelt und gewachst waren, wunderschoen waren.
Harte Arbeit aber das Ergebnis kann sich echt sehen lassen.
Leider war die Bezahlung nicht ganz so der Hit aber wir wurden ja taeglich mit vielen Leckereien aus dem Laden versorgt und die Miete sparten wir uns Dank Michele auch. Somit nahmen wir den Scheck dankbar an und gaben uns damit zufrieden...
Nach knapp 2 Wochen gings dann weiter nach Brisbane. 2 Tage schauten wir uns die Stadt an. Da es leider haeufig regnete beschlossen wir die restliche Zeit in Sydney zu verbringen und da sind wir nun.

Dienstag, 10. März 2009

Truckerleben...

Hitchhikend kamen wir wohlbehalten in Alice Springs an. Am Campingplatz holten wir unser Gepaeck ab. Den naechsten Vormittag verbrachten wir mal wieder wartend auf der Strasse. Die Strecke zwischen Alice und Gatton fuhren wir mit verschiedenen Truckerfahrern. Genaechtigt haben wir auf Truck-Stops im Zelt und in den Anhaengern der Trucks. Genial.

Palm Valley, Kings Canyon und Uluru

Die Hitze, die Muecken, alles garnicht mehr so schlimm wenn man diese unglaublich schoene Landschaft erblickt. Eine turbulente Gelaendefahrt ins Palm Valley war unser erstes Highlight auf unserer Tour. Eine Oase inmitten der Wueste voller Dingos, Eidechsen und anderem Getier.
Da die Sonne bereits am fruehen morgen gluehte entschieden wir uns fuer den kleineren Hike.
Gute Entscheidung!!!!
Auf der gleichen Gelaendepiste gings wieder zurueck und wir wurden alle maechtig durchgeschuettelt.
Naechster Stop war am Kings Canyon. Die Muecken fielen ueber uns her. Trotzdem liessen wir es uns nicht nehmen auch dort eine kleine Tour zu drehen.
Am naechsten morgen packten wir frueh unser Hab und Gut zusammen und machten uns auf unsere 5 Stuendige Wanderung um und ueber den Kings Canyon. Die Aussicht war phantastisch und imaginaere Wasserfaelle und grosse Wasserloecher erregten unsere Aufmerksamkeit.
Einzig und allein die Unmengen an anderen Touristen und Fliegen stoerten das Bild von unberruehrter Natur.
Drittes Ziel und kroenender Abschluss war der Ayers Rock, welcher erst 1985 von der Regierung wieder den Aborigenes zugesprochen wurde. Diese haben ihren Berg, aus welchen Gruenden auch immer, an das australische Government, fuer 100 Jahre verpachtet.
Das tut seiner Schoenheit aber natuerlich keinen Abbruch, und gab uns die Moeglichkeit, die Hoehlenmalereien etc. wie alle anderen auch, zu bestaunen.
Da die Aborigenes ihren Berg aber nach wie vor noch als Gebetsstaette nutzen und es von ihnen nicht erwuenscht ist das Touristen diesen heiligen Platz und dessen Ruhe zerstoeren, zollten wir ihnen den Respekt und bestiegen den Uluru nicht.
Auch am Campground war es nicht langweilig. Wir sahen einen grossen Lizard, der durch die Kueche lief und die Aufmerksamkeit aller auf sich zog.
Da haetten wir uns das Reptil-Center in Alice fast sparen koennen...
Nach drei abenteuerlichen Tagen hiess es fuer uns Abschied nehmen von Sarah und Sascha. Die zwei machten sich auf eine weitere Fahrt in den Westen Australiens waehrend wir am Wegesrand standen und warteten...

Outback-Tour

Adelaide haben wir schnell hinter uns gelassen. Mit dem Bus sind wir nach Alice Springs gefahren, ins absolute Outback. Es gab nichts zu sehen auf dem Weg. Einzelne Roadhouses waren die Hoehepunkte und gaben uns das Gefuehl nicht ganz abgeschottet von der Aussenwelt zu sein. Aber auch diese eintoenige Landschaft uebte eine enorme Faszination auf uns aus. Unser Busfahrer meinte zu Beginn der Tour wir sollen nicht erschrecken wenns mal rumpelt, das waere dann nur ein Kaenguru, welches in suizidaler Absicht, in den Coach hoppeln wuerde...
Zum Glueck blieben wir davon verschont...
Nach 1200km und 14 Stunden spaeter kamen wir in Alice Springs an. Die Hitze, die uns dort erwartete nahm uns fast den Atem.
Schweiss gebadet suchten wir einen Campingplatz. Schnell fuendig geworden schlugen wir erst einmal unser Zelt unter einem Baum auf und relaxten dann den restlichen Tag am erfrischenden Pool...
Die folgenden Tage verbrachten wir mit Jobsuche, am Pool oder beim Didgeridoo-Workshop!!!
In Alice wurden wir auch mit unschoeneren Dingen konfrontiert, wie z. B. Armut, Arbeitslosigkeit und Alkoholproblematik der Aborigines. Es war schockierend. Die Einheimischen werden selbst heutzutage teilweise noch behandelt wie die Tiere. Wir erlebten wie ihnen z. B. der Zutritt ins Internetcafe verwehrt wurde. Es ist nicht zu fassen.
Wieder einmal wurde uns bewusst wie gut es uns geht und wie ungerecht die Welt zu manch anderen sein kann.
Da wir trotz taeglichen Bemuehungen um Arbeit keinen Erfolg hatten, unser Geld zu Neige ging und wir uns leider kein Ticket fuer die Weiterfahrt mehr leisten konnten, hiess es abwarten und hoffen.
Uluru, Kings Canyon, all die tollen Touristen-Attraktionen die jeder macht, wenn er in Australien ist, sollte fuer uns ein Traum bleiben....
Aber wie so oft, auch dieses Mal blieb uns das Gluek treu:)
Wir trafen auf der Strasse zwei bekannte Gesichter. Sarah und Sascha, die von Adelaide aus mit ihrem neuen Auto ins Outback gestartet sind, kamen wohlbehalten an und kreuzten unsere Wege.
Gemeinsam gings auf unbefestigten Wegen ins Palm Valley und danach zum Kings Canyon und Uluru, wo wir einige Tage verbrachten.

Sonntag, 1. Februar 2009

Unter der Sonne

G'day. Australien, wir sind da. Und Sydney ist sooooo gross. Es ist laut. Gescchaeftiges Treiben wohin man schaut.
Kulturschock!!!!!
Aber nichtsdestotrotz eine wunderschoene City mit viel Charme und Flair.
In den unzaehligen Parks tummeln sich die Menschen, ein jeder ist auf der Suche nach einem Platz im Schatten.
Am Bondi Beach relaxen die Sonnenhungrigen...

Nachdem wir ein australisches Konto eroeffnet und unsere Tax-Numbers beantragt hatten, machten wir uns auf Jobsuche.
But "no way"!
Leider keine Jobs fuer dahergelaufene Backpackers....

Also zogen wir weiter ins Landesinnere. Leeton war unser Ziel.
Als erfahrene Fruitpicker konnten wir am gleichen Tag noch auf einer Orangenfarm anfangen.
Ein Knochenjob.
Mit Bauchtasche und Traktor gings auf die Felder. Es war heiss....
Nach 5 Tagen auf der Farm zogen wir nach Griffith. Der naechst groesseren Stadt im Landesinneren.
Es war noch heisser.
Auf einem Campingplatz lernten wir einige andere Backpacker kennen. Schnell wurden wir vermittelt. Wieder ein Pickingjob. Am naechsten morgen fingen wir an.
Bei Temperaturen um die 46 Grad Celcius ab 10 Uhr morgends war es die reinste Tortur.
Wir rackerten uns zwei Tage ab, schleppten unsere Koerper von Baum zu Baum und beschlossen dann... Es ist genug! Aus, Vorbei...
Die Zeit fuer eine berufliche Veraenderung war gekommen!
ADELAIDE
Ob es da wohl was gibt? Planlos wie immer setzten wir uns in den naechsten Bus. 12 Stunden spaeter erreichten wir Adelaide.
Ja, da sind wir nun.... Und die Suche geht weiter....

Donnerstag, 8. Januar 2009

Hungernd ueber Stock und Stein...

Um unseren Koerpern mal was Gutes zu tun kam Ollie auf die Glorreiche Idee nach Silvester zu fasten. Eine Woche lang.
Da ich sowieso den Queen Charlotte Track im Charlotte Sound wandern wollte war es beschlossene Sache. Wir haben eine 71 km lange Fastenwanderung vor uns... Am 2.Januar war der erste Nahrungsfreie Tag. Klappt ja ganz gut :)
Der zweite Tag war dann echt schlimm. Ueberall sah und roch man die tollsten Leckereien. Wir fuehlten uns erbaermlich und sehr schwach. Bloede Idee, das mit dem fasten...
Am dritten Tag begann unser Track. Steile Anstiege lagen vor uns. Bergauf, bergab und wieder von vorne :(
Waer haettte das ahnen koennen...
Das Hungergefuehl hat sich zum Glueck schon weitgehend verabschiedet und der Queen Charlotte Sound zeigte sich im strahlenden Sonnenschein von seiner schoensten Seite. Einzigartige Ausblicke liessen einen die Strapatzen des Tracks schnell vergessen. Die Voegel sangen ihre Lieder und die Landschaft war allgegenwaertig. Tosende Wellen zerschellten in den tuerkisfarbenen Buchten... Es war wunderschoen...
Nichtsdestotrotz waren wir nach 5 Tagen sehr froh das Ziel erreicht und somit die 7taegige Fasterei ueberstanden zu haben...
Zur Feier des Tages gabs abends Kartoffeln zur ueblichen Ration Bruehe und sogar ein Paar Saitenwuestle...

Silvester mal ganz anders...

Unsere liebste Fortbewegungsmethode ist und bleibt das trampen. Funktioniert hier ausserordentlich gut und ist billiger, billiger!
So sind wir also auch auf der Suedinsel von Picton nach Christchurch gekommen ohne auch nur einen Cent zu bezahlen.
Auf unserem Weg haben wir zwei andere Hitchhiker kennengelernt.
In Christchurch haben wir uns dann auch tatsaechlich wiedergesehen. In einem kleinen Cafe am Cathedral Square.
Silvester war nicht mehr fern und wir beschlossen gemeinsam ins neue Jahr zu rutschen.
Auf dem grossen Platz vor der Katedrale wurde schon fleissig fuer die Bands aufgebaut. Alles sah sehr vielversprechend aus.
Bis auf.... es herrschte Alkoholverbot auf allen oeffentlichen Plaetzen und auf den Strassen.
Ollie und ich tranken eine Flasche Blubbersekt in aller Heimlichkeit... Dann machten wir uns auf, um die anderen vom Hostel abzuholen...
Im Hostel gluehten wir mit ein paar Flaschen Bier vor und dann gings los...
Wir waren die einzigen die Sekt dabei hatten, von Silvesterstimmung noch keine Spur. Die Bands spielten zwar schon aber es war halt nichts Besonderes.
Um kurz vor 12 gingen wir dann verschiedene Bars abklappern.... Leider kommt man in diese nur komplett aufgestylt und schon garnicht mit Flipflops rein... Aber wir haben doch nur diese Schuhe :(
Um 12 Uhr standen wir also vor einer Bar und haben die Sektkorken knallen lassen was uns aber sofort eine Ruege vom Sicherheitsdienst einbrachte. Ein Feuerwerk gabs nicht... Koennt ihr euch das vorstellen? Silvester ohne Feuerwerk!
Die restliche Nacht verbrachten wir dann in der Hostelbar... Dort versackten wir gaenzlich...