Adelaide haben wir schnell hinter uns gelassen. Mit dem Bus sind wir nach Alice Springs gefahren, ins absolute Outback. Es gab nichts zu sehen auf dem Weg. Einzelne Roadhouses waren die Hoehepunkte und gaben uns das Gefuehl nicht ganz abgeschottet von der Aussenwelt zu sein. Aber auch diese eintoenige Landschaft uebte eine enorme Faszination auf uns aus. Unser Busfahrer meinte zu Beginn der Tour wir sollen nicht erschrecken wenns mal rumpelt, das waere dann nur ein Kaenguru, welches in suizidaler Absicht, in den Coach hoppeln wuerde...
Zum Glueck blieben wir davon verschont...
Nach 1200km und 14 Stunden spaeter kamen wir in Alice Springs an. Die Hitze, die uns dort erwartete nahm uns fast den Atem.
Schweiss gebadet suchten wir einen Campingplatz. Schnell fuendig geworden schlugen wir erst einmal unser Zelt unter einem Baum auf und relaxten dann den restlichen Tag am erfrischenden Pool...
Die folgenden Tage verbrachten wir mit Jobsuche, am Pool oder beim Didgeridoo-Workshop!!!
In Alice wurden wir auch mit unschoeneren Dingen konfrontiert, wie z. B. Armut, Arbeitslosigkeit und Alkoholproblematik der Aborigines. Es war schockierend. Die Einheimischen werden selbst heutzutage teilweise noch behandelt wie die Tiere. Wir erlebten wie ihnen z. B. der Zutritt ins Internetcafe verwehrt wurde. Es ist nicht zu fassen.
Wieder einmal wurde uns bewusst wie gut es uns geht und wie ungerecht die Welt zu manch anderen sein kann.
Da wir trotz taeglichen Bemuehungen um Arbeit keinen Erfolg hatten, unser Geld zu Neige ging und wir uns leider kein Ticket fuer die Weiterfahrt mehr leisten konnten, hiess es abwarten und hoffen.
Uluru, Kings Canyon, all die tollen Touristen-Attraktionen die jeder macht, wenn er in Australien ist, sollte fuer uns ein Traum bleiben....
Aber wie so oft, auch dieses Mal blieb uns das Gluek treu:)
Wir trafen auf der Strasse zwei bekannte Gesichter. Sarah und Sascha, die von Adelaide aus mit ihrem neuen Auto ins Outback gestartet sind, kamen wohlbehalten an und kreuzten unsere Wege.
Gemeinsam gings auf unbefestigten Wegen ins Palm Valley und danach zum Kings Canyon und Uluru, wo wir einige Tage verbrachten.
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